Panama

Wir haben der Erkenntnis von Janosch absolut nichts hinzuzufügen. Panama ist wirklich ein Traum!
Unsere Reise durch Panama begann an der karibischen Seite in der Provinz Bocas del Toro, die aus vielen kleinen und mittelgroßen Inseln besteht. Nachdem wir die Grenze von Costa Rica über eine alte Brücke überquert haben, ging es im Boot rüber auf die Hauptinsel Isla de Colon. Von hier aus unternahmen wir jede Menge Touren mit dem Boot auf andere Inseln oder fuhren mit dem Rad quer über die Insel. Hier sind wir richtig hängen geblieben und es fiel uns echt schwer, nach einer Woche, uns von hier wieder loszureißen. Leider wurden wir hier zum ersten mal beklaut. Unser Handy wurde uns beim Feiern gezockt. Nun, wenn das der Preis für die super Party war…! Somit hatten wir auch unseren ersten Kontakt zur panamaischen Polizei. Die Kommunikation bestand aber mehr aus Händen und Füßen! Weiter ging es ins Landesinnere Richtung David. Wir stoppten aber für eine Nacht in der „Lost and Found Lodge“ die mitten im nichts an einem Berghang klebt. Um dort hinzugelangen, muss man den Berg hoch und für 30 Minuten durch den Wald wandern. Supernetter Ort aber auch hardcore Wander- oder eher Kletterwege. Macht in der Regenzeit nicht wirklich spaß, wenn alles rutschig und matschig ist und man zudem noch nicht mal mit ’ner netten Aussicht belohnt wird. Leider wurden wir dann zum zweiten Mal ausgeraubt. Die Idioten haben unser gesamtes Aufladezeugs und Kamerazubehör gemopst. Zu allem Überfluss viel uns später noch auf, dass auch noch die Bikinis von Verena fehlen, die zufällig in einem ähnlichen schwarzen Beutel waren. Da sitzen sie nun mit ihrem Diebesgut aus Kabelsalat und Bikinis!! Um schnell noch an die notwendigsten Aufladegeräte zu kommen, mussten wir unsere Route spontan ändern, und fuhren nach David die zweit größte Stadt Panamas. Um auch einen Eindruck der pazifischen Seite zu bekommen, reisten wir danach weiter nach Santa Catalina und verbrachten herrliche 3 Tage im schönen Hostel Hibiscus Garden. Jetzt hatten wir auch wieder richtig Lust auf Großstadt und machten uns auf den Weg nach Panama City. Die Stadt hat wirklich viele Facetten. Casco Viejo, einen sehr sehr alten Teil der zum Unesco Kulturerbe gehört, und seit ein paar Jahren restauriert wird. Dann den neuen Teil, der von Wolkenkratzern dicht besiedelt ist. Dann noch die vielen Slums, wo die Armut noch ein riesiges Problem ist. Arm und Reich klafft hier ziemlich auseinander. Uns hat die Stadt sehr gut gefallen. Viel zu unternehmen und zu sehen. Zum Abschluss unseres Panama-Abenteuers gönnten wir uns noch den Trip auf die San Blas Inseln. Ziemlich kompliziert und teuer um hin zukommen aber ein unglaubliches unverfälschtes „Robinson-Erlebnis“. Dieses Archipel besteht wirklich nur aus winzigen „Sandhaufen“ mit Palmen drauf. Einige sind bewohnt von Familien die jeweils ihr eigenen privaten Inseln besitzen. Ja, so stellen wir uns das Paradies vor! Nun haben wir doch noch spontan beschlossen etwas südamerikanische Luft zu schnuppern und fliegen für knappe 3 Wochen nach: Kolumbien!

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